U. Häßler @ 2009-08

Die Abkürzungen der Objektive 2

Objektive: Brennweite | Zoom | Lichtstärke

Für Einsteiger ist der Zoombereich des Objektivs ausschlaggebend. Er wird mit »mm« in Millimetern angegeben.

Bei Kameras mit einem APS-C-Sensor (Nikon D60, D5000, D90, D200, D300, Canon, Sony Alpha 100, Alpha 200, Alpha 300, Alpha 350) multipliziert man die Brennweite mit dem Cropfaktor ~1,5, um die Wirkung der Brennweite im Vergleich zum Kleinbildfilm herauszufinden.
Bei Kameras mit einem Four-Thirds-Sensor (Olympus, Panasonic G1, Leica) multipliziert man die Brennweite mit 2.
Bei Kameras mit einem Vollformatsensor ändert sich die Wirkung der Brennweite nicht gegenüber dem Kleinbildfilm.

Lichtstärke

Die Lichtstärke wird durch die Anfangsblenden bei der kleinsten und der längsten Brennweite des Zoomobjektivs angegeben. Als Standard an der Spiegelreflexkamera gelten Anfangsblenden von 1:3.5-5.6. Bei den Supertele-Objektiven sind 1:4-6 für preiswerte Objektive normal. Jede kleine Erhöhung der Lichtstärke bewirkt fast unweigerlich eine Verdoppelung des Preises. Dabei ist es gerade die Lichtstärke, die für eine viel höhere Ausbeute unter den Aufnahmen sorgt:
Bei einer großen Anfangsblende des Objektivs ist der Sucher heller und der Autofokus wird schneller und zuverlässiger.
Mit einer größeren Blende

  • reduziert sich die Belichtungszeit
  • die Farben werden brillanter, das Bild wird kontrastreicher.

Eine Anfangsblende von 1:2.8 befördert den Fotografen in die Liga der ehrwürdigen »Zweiachter«. Mit Anfangsblende f1:2.8 – und zwar sowohl für die kleinste Brennweite des Objektivs als auch für die größte – macht der Preis für das Objektiv gleich einen Quantensprung.

Wie viele Buchstaben braucht mein Objektiv?

Bis hierhin sind sich alle Hersteller von Objektiven einig. Dann beginnt der Objektivbau zu Babel.

Nikon AF-S DX 55-200mm 4-5.6 G ED
Pentax smc DA L 50-200 mm / 4~5,6 ED
Sony SAL55200 AF 4,0-5,6 55-200 DT SAM
Sigma 50-200/4-5.6 DC OS HSM für Nikon
Canon EF 55-200mm 1:4.5-5.6 II USM
Olympus ZUIKO DIGITAL ED 40-150mm 1:4.0-5.6 Digital SLR
Tamron AF 55-200mm F/4-5,6 Di II LD MACRO

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Quicktipps

Wenn der Himmel zu eintönig ist


Wolken lassen sich mit Pinseln einmalen. Alternative Pinselspitzen für Wolken hat z.B. grenouille-enchantee.

Pinselspitzen oder Photoshop Brushes haben die Dateiendung abr und werden in das Photoshop-Verzeichnis Pinsel oder Brushes kopiert. In Photoshop das Pinsel-Werkzeug in der Werkzeugleiste aktivieren, um die Pinsel-Sammlung anzuzeigen. Oben rechts in der Pinselsammlung auf das Dreieck klicken, um die frisch eingeflogenen Pinselspitzen zu laden.

Für das nachträgliche Einziehen von Wolken ist eine neue leere Ebene am besten geeignet. Die Pinselgröße anpassen, Woken einklicken und mit dem Radiergummi die Wolke wegradieren, wenn sie sich über die Baumspitzen legt. Oder die Ebene hin- und herschieben, bis die Wolken richtig sitzen.